FAQ rund um Maße, Glas und Montage
Wie messe ich die Breite und Höhe meines Kunstwerks korrekt?
Messen Sie immer an mindestens drei Stellen – oben, Mitte und unten für die Breite, und links, Mitte und rechts für die Höhe. Notieren Sie den größten Wert für jede Dimension. Die Kante Ihres Materials kann unregelmäßig sein; daher zählt der tatsächliche Abstand von Kante zu Kante, nicht die Kantenbeschaffenheit.
Wenn Ihr Material gewölbt ist, messen Sie an der flachsten Stelle. Wenn es gestreckt oder gespannt ist (wie ein Leinwandbild), messen Sie den gespannten Zustand. Notieren Sie auch die Dicke des Materials – das ist wichtig für die innere Tiefe des Rahmens. Ein dicker Karton oder eine Leinwand benötigen mehr Raum als dünnes Papier.
Wie gehe ich mit welligem oder wellenpapier um?
Welliges Papier ist normal und weit verbreitet. Der Grund liegt oft in Temperatur und Luftfeuchtigkeit oder in der Herstellung selbst. Ein leicht welliges Papier kann in einem gut konstruierten Rahmen völlig flach liegen – nicht durch Gewalt, sondern durch sanften, gleichmäßigen Druck.
Wenn das Material deutlich gewölbt ist, benötigen Sie eine gepolsterte oder flexible Rückseite, die Druck mit Vorsicht ausübt. Eine starre Rückseite könnte das Papier beschädigen. Auch die Umgebungsluftfeuchte ist relevant – ein feuchter Raum kann gewelltes Papier wieder aufquellen lassen. Wir beraten Sie, wenn Ihr Material besonders empfindlich ist.
Wie wähle ich das richtige Passepartout für mein Kunstwerk?
Das Passepartout wird berechnet, nicht geahnt. Beginnen Sie mit dem Objekt selbst: Soll das ganze Kunstwerk sichtbar sein, oder möchten Sie Ränder verdecken? Dann entscheiden Sie über die Feldbreite – die weißen Ränder um das Fenster herum. Oben, unten, links und rechts können unterschiedlich breit sein.
Klassischerweise ist unten etwas breiter als oben, und oben breiter als links und rechts. Aber dies ist keine Regel – es hängt von Ihrer optischen Vorstellung ab. Moderne Rahmungen nutzen auch schmale oder großzügige Feldbreiten. Das Material des Passepartouts spielt auch eine Rolle: Museumsqualität für wichtige Arbeiten, farbiges Papier für Akzente, Archivpapier für Langzeitschutz.
Welche Unterschiede gibt es zwischen Acryl, Floatglas und Museumsglas?
Acryl ist leicht, preiswert und bruchsicher. Es hat aber eine Eigenschaft: Es ist statisch aufladbar und zieht Staub an. Mit der Zeit kann es kratzen und leicht gelblich werden. Acryl ist ideal für große leichte Arbeiten, wo Sicherheit zählt, und für Situationen, wo ein Bruch problematisch ist.
Floatglas ist klassisch und klar. Es reflektiert aber mehr Licht und kann bei ungünstiger Beleuchtung blenden. Dafür ist es kratzfest und optisch sehr stabil. Museumsglas reduziert Reflexionen dramatisch – Sie sehen das Kunstwerk, nicht Ihr Spiegelbild. Es ist schwerer und kostspieliger, aber für hochwertige Kunstwerke oft die beste Wahl. Die Entscheidung hängt vom Objekt, dem Raum und Ihrem Budget ab.
Wie transportiere ich meinen Rahmen sicher in der Stadt?
Große, flache Arbeiten mit Glas sollten aufrecht und nicht flach transportiert werden. Flach liegende Rahmen erleben Druck auf das Glas, der zu Bruch führen kann. Nutzen Sie eine Schutzhülle oder Karton, und sichern Sie den Rahmen mit Gurten oder Polsterung, damit er nicht verrutscht.
Achten Sie auf Kanten – speziell bei Türdurchgängen und Treppen. Ist das Glas gerissen oder beschädigt, befestigen Sie keinen Druck mehr darauf, und transportieren Sie es nicht. Ein gerissenes Glas in einem geschlossenen Rahmen kann auseinanderbrechen und sich überall ausbreiten. Kontaktieren Sie uns, bevor Sie einen beschädigten Rahmen bewegen.
Wie befestige ich einen Rahmen an der Wand?
Die Hardware hängt vom Gewicht und der Wandtyp ab. Ein leichter Rahmen bis 5 kg kann mit einfachen Nägeln oder Kunststoff-Dübeln befestigt werden. Ein mittelschwerer Rahmen (5–15 kg) braucht robustere Dübel und längere Nägel oder Schrauben. Ein schwerer Rahmen (über 15 kg) braucht spezialisierte Hardware und möglicherweise mehrfache Verankerung.
Die Wandtyp ist auch entscheidend. Beton hält viel aus, aber Sie müssen die richtigen Anker verwenden. Trockenbau ist fragiler – verwenden Sie entsprechende Hohlraumdübel. Holzwände sind idealerweise robust, aber Sie müssen in das Holz treffen. Wir stellen Montage-Anweisungen bereit, die zu Ihrem Rahmen passen.
Wie oparuere ich einen Spiegel im Rahmen sicher?
Ein Spiegel ist schwerer als Glas und das Risiko von Verrutschen oder Bruch ist höher. Der Spiegel muss fest in den Rahmen eingefasst sein – nicht nur von vorne, sondern auch von hinten. Verwenden Sie Zierleisten oder spezielle Halteclips, die Druck gleichmäßig verteilen.
Die Rückseite muss stabil sein und das Gewicht halten. Ein dünner Spiegel (unter 6 mm) braucht more Unterstützung als ein dicker. Auch die Befestigung an der Wand ist kritisch – ein großer, schwerer Spiegel im Rahmen braucht kräftige Hardware und sichere Verankerung. Ein Spiegel, der herunterfällt, ist nicht nur beschädigt – er kann auch verletzend sein. Wir bauen Spiegel-Rahmen mit Sicherheit als Priorität.
Wie pflege ich meinen Rahmen langfristig?
Die meiste Pflege betrifft das Glas oder Acryl. Staub wischen Sie mit einem trockenen, weichen Tuch ab – Baumwolle oder Mikrofaser sind ideal. Für hartnäckigere Flecken können Sie das Tuch leicht mit Wasser befeuchten. Nutzen Sie niemals aggressive Reiniger oder Schleifer, da diese kratzen.
Der Rahmen selbst braucht wenig: Staub abwischen, gelegentlich mit einem feuchten Tuch nachwischen. Das Passepartout altert natürlicherweise – dies ist Teil seines Charakters. Wenn der Rahmen an sonniger Stelle hängt, können sich Farben mit der Zeit leicht verändern – dies ist normal. Ein gut gebauter Rahmen kann Jahrzehnte halten, wenn Sie ihn mit Respekt behandeln.